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Solisten
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Brigitte Lutz, 1939 in Aussig an der Elbe im Sudetenland geboren, 1945 ausgesiedelt, wuchs in Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt auf. Dort bekam sie mit 12 Jahren Blockflöten- und Klavierunterricht. Politische Vorschriften der damaligen DDR verhinderten, daß sie das Abitur machte, und so widmete sie sich ganz der Musik. Nach dem Wechsel von der Blockflöte zur Querflöte besuchte sie von 1953-1957 die Fachgrundschule für Musik und studierte von 1957-1960 am Konservatorium Halle mit dem Abschluß als Orchestermusikerin. Schon während des Studiums musizierte sie im Studentenorchester und nach einem Jahr in einem Orchester in der DDR floh sie kurz vor der Errichtung der Mauer in die Bundesrepublik. Als Frau und mit einer Ausbildung in der DDR bekam sie hier noch nicht einmal die Chance zu einem Probespiel. So trainierte sie ihre Finger statt auf der Flöte auf der Schreibmaschine und arbeitete 28 Jahre bei Siemens im Energiebereich in der Buchhaltung. In dieser ganzen Zeit wirkte sie in zahlreichen Gruppen und Orchestern mit und gab auch zeitweise Flötenunterricht am musischen Gymnasium in Erlangen. Sie ist seit vielen Jahren Mitglied der Camerata Nucleare.
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Aktualisiert ( Sonntag, 06. Juli 2008 um 18:43 )
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